14. Weinsage von der Burgruine Windeck


Von der Burgruine Windeck erzählt man auch verschiedene Weinsagen. So sah man, sobald der Herbst kam, nachts Mönche, die im Keller aus – und eingingen. Jeder hatte einen Becher in der Hand und probierte den neuen Wein. Aber hörten sie auch nur ein Geräusch, waren sie verschwunden. Noch heute soll dort oben ein zweiter Keller vorhanden sein. Nach der Sage hatten 2 Brüder, die letzten Bewohner der Burg, den Keller vermauert. Dort soll ein Fass Wein mit besonders gutem Geschmack liegen. Da sie den Wein aus Geiz nicht tranken, müsste er immer noch dort sein, zumal die beiden Geizhälse bald darauf starben und sich bis heute nichts vom Wein und dem zweiten Keller gefunden hat. Wer allerdings den Keller und den Wein entdeckt, bekommt die Burg und alle umliegenden Weinberge, so sagt man. Manche machten sich schon mit Pickel und Schaufel an die Suche. Aber sie mussten alle aufgeben, weil sie von dem Weingeruch, der aus der Mauer strömte, völlig betrunken wurden und somit nicht weiter arbeiten konnten.

Hier kannst du die Sage hören

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